Eine Stammzell- oder Knochenmarkstranplantation kann bei Patienten mit Leukämien, Lymphomen oder Knochenmarksversagen die einzige Chance auf Heilung sein.
Man unterscheidet Familienspender (Geschwister) oder unverwandte Spender.

Wenn ein Patient Geschwister hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es bei den transplantationsrelevanten Gewebeeigenschaften eine Übereinstimmung gibt, ungefähr 25% für jedes Geschwister.
International haben sich mittlerweile über 19 Millionen Menschen freiwillig bereit erklärt, sich typisieren zu lassen. Wenn kein Familienspender vorhanden ist, findet sich aus diesen freiwilligen potentiellen Stammzellspendern bei fast 50% der Patienten ein passender Stammzell- oder Knochenmarkspender
Swiss Blood Stem Cells ist die nationale Organisation, welche das schweizerische Register führt und passende Stammzellspender für das In- und Ausland sucht.

Spender sollten bei der Registrierung mindestens 18 und maximal 55 Jahre alt sein, wobei man bis 60 im Stammzellregister als Spender eingetragen bleibt.

Wir sind ein Teil des Stammzelltransplantationsteams und Mitglied des Behandlungszentrums Stammzelltransplantation des  Universitätsspitals Basel.
Wir klären die Spendetauglichkeit von Stammzellespendern und Knochenmarkspendern ab, führen im Zellersatzambulatorium des Universitätsspitals die Stammzellapheresen oder im Operationssaal die Knochenmarksentnahmen durch und kontrollieren die Spender gemäss Transplantationsgesetz lebenslang nach.

Nebst der online Registrierung können Sie sich bei uns im BSZ in das Stammzellspenderregister eintragen lassen.
Dazu ist nicht einmal mehr eine Blutentnahme notwendig, es reicht, 3 Tropfen Blut mittels Fingerpieks auf ein Filterpapier zu tropfen oder Wangenschleimhaut mit einem Wattestäbchen abzustreichen.

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Spendearten:
Es gibt prinzipiell zwei verschiedene Arten, Stammzellen zu spenden: die Knochenmarksentnahme oder die Gewinnung von Stammzellen aus dem peripheren Blut. Die Knochenmarksentnahme erfolgt im Operationssaal durch spezialisierte Aerzte und ist mit einer Kurzhospitalisation verbunden. Bei der Stammzellapherese werden die Stammzellen nach einer Vorbehandlung mit einem Wachstumsfaktor mittels eines Zellseparators aus dem Blut herausgewaschen.
Als Alternative für werdende Mütter bietet sich bei der Geburt auch die Gewinnung von Blutstammzellen aus Nabelschnurblut an.
Mehr über die verschiedenen Spendearten erfahren Sie hier.

Weitere Informationen erhalten Sie bei uns oder auf der Website von Swiss Blood Stem Cells. Hier haben Sie auch die Möglichkeit, sich online zu registrieren.